
Als ordnender Rahmen für Pflanzflächen dienen Beeteinfassungen nicht allein,
denn sie sind zugleich dekoratives Element im Garten. Alte Eisenbahnschwellen und Holzpalisaden passen ebenso zu einem Refugium im Landhausstil wie ein Weidengeflecht als Begrenzung. Schlichte Edelstahlbänder hingegen werden in modernen Gärten gerne eingesetzt, damit die Stauden nicht den angrenzenden Rasen in Beschlag nehmen und sich die Kräuter aus dem Küchengarten nicht auf dem Weg ausbreiten. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt, denn der Fachhandel hält für jeden Geschmack die richtige Lösung bereit. Wer seinem Garten eine ganz individuelle Note verleihen möchte, greift hingegen zu Recyclingmaterialien. Hier bieten sich besonders alte Tonziegeln an, die man im Boden aneinanderreihen kann oder alte Backsteine, die man übereinander stapelt, um eine kleine Begrenzungsmauer um das Blumen- oder Gemüsebeet zu setzten. Soll die Begrenzung nur über dem Erdreich für Ordnung im Garten sorgen, genügt es, wenn sie 10 bis 20 Zentimeter in den Boden hineinreichen, um einen festen Halt zu haben. Ist hingegen eine Wurzelsperre für sehr wuchsfreudige Pflanzen erwünscht, dann muss das Einfassungselement zum einen der Bodenfeuchtigkeit standhalten können und mindestens 20 bis 30 Zentimeter tief in das Erdreich ragen.