Radieschen sind Schnellstarter. Schon knapp eine Woche nach der Aussaat schieben sich die ersten Keimblätter kess durch den krümelig feinen Boden. Möhren nehmen sich dazu um die drei Wochen und Zwiebeln etwa 14 Tage lang Zeit. Oftmals ist die Beet- und Kulturpflege bei den Langsamkeimern schwierig, da man anfangs kaum den Verlauf ihrer Saatreihen erkennt. Pfiffige Gartenfreunde wissen sich jedoch zu helfen. Sie nutzen die schnell keimenden Radieschen als Markiersaat. Besonders gut und schnell lassen sich Markiersaaten mit den praktischen Saatbändern (Verfahren Eschwege) bewerkstelligen. Man braucht die Saatbänder aus dünnem Spezialpapier einfach nur parallel zu den Saatreihen der Langsamkeimer auslegen. Es gibt sogar Saatbänder beispielsweise mit Möhrensamen, in denen die Markiersaat schon aussaatfertig eingearbeitet ist. Das Spezialpapier der Saatbänder wird im feuchten Boden relativ schnell spröde und löst sich humusbildend auf. So ist sichergestellt, dass Samen von Gemüsearten, die mehr Zeit als Radieschen zum Keimen benötigen, nicht behindert werden.











