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02.04.2012 Wasser mit Stil und Charakter

 

02.04.2012 Wasser mit Stil und Charakter

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Es müssen nicht immer lange Wege sein, wenn es um ein wenig Erholung nach einem Tag im Büro geht. Der eigene Garten kann schon zur Oase der Entspannung werden, ein beliebtes „Ausflugsziel" zum Feierabend oder Bewegungsstätte für den täglichen Work-Out. Besonders kuschelig wird es im Garten, wenn Wasser im Spiel ist. Wenn zum Beispiel ein sanftes Rinnsal den Sitzplatz umschließt oder ein leises Rauschen den Besucher beim Begehen eines Weges mitnimmt. Gestalterische Möglichkeiten dafür gibt es in Hülle und Fülle – je nach Geschmack und Grundstücksgröße. Selbst in einem überschaubaren Reihenhausgarten oder einem kleinen Stadtgarten, vielleicht sogar in den luftigen Höhen eines Dachgartens, muss man auf Wasser als Gestaltungselement nicht verzichten. Denn es gibt mittlerweile ganz raffinierte und noch dazu elegant wirkende Fertigelemente, mit denen sich solche Ideen ganz schnell und einfach umsetzten lassen. Und schon entstehen beruhigende Bachläufe, formale Wasserbecken oder einfach ein lebhaftes Wasserspiel direkt am Sitzplatz.

Ein fröhliches Osterfest und glückliche Frühlingstage

Ihre Heike Bruchertseifer

02.11.2011 Was für ein November ...

 

02.11.2011 Was für ein November ...

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Was soll man halten von diesem November? Er beginnt, wie der Oktober geendet hat und den die Wetterexperten rügten, er sei für die Jahreszeit zu mild.
Die noch immer etwas wärmende Sonne der ersten Novembertage lässt die Farbenpracht des bunten Laubes erst richtig zur Geltung kommen  und die Bäume nutzen diese Tage, um sich ihres Blattkleides endgültig zu entledigen. Sie werfen mit ihren Blättern nur so um sich und bedecken den Boden mit großen Haufen erdig duftenden Laubes.


Doch bald schon, da bin ich mir sicher, zeigt uns der November sein wahres Gesicht. Dann schaut er grimmig in die Welt und schickt uns Nebel und Regen oder lässt den Sturm um die Häuser pfeifen. Neulich habe ich ihn getroffen, den November. Frühmorgens war es, bei einem meiner Waldspaziergänge in heimischen Gefilden. Wie feines Spray verteilte er sich überall und ließ dicke Wassertropfen von allem tropfen, was sich von  ihm einhüllen ließ.


 Leise war es, nahezu unmerklich still. Und ein Moment, um innezuhalten und nachzudenken – ganz so, wie es uns die zahlreichen Gedenktage dieses Monats vorschlagen. „Abschied“ ruft der November alljährlich – und doch steckt in jedem November auch die starke Kraft für einen Neubeginn, der sich schon ankündigt, wenn wir die erste Adventskerze anzünden können.


 Und davon abgesehen: manchmal ist es einfach herrlich, den November draußen sein Spiel spielen zu lassen, sich nicht verdrießen zu lassen und sich statt dessen zu amüsieren über diesen rauhen Gesellen, ganz so, wie es offensichtlich auch Heinrich Seidel tat, als er dem November in seinem Gedicht nachsagte:gp blog 11 2
Solchen Monat muss man loben;
Keiner kann wie dieser toben,
keiner so verdrießlich sein,
und so ohne Sonnenschein!
Keiner so in Wolken maulen,
keiner so mit Sturmwind graulen!
Und wie nass er alles macht!
Ja, es ist ´ne wahre Pracht…


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen fröhlichen November


Ihre Heike Bruchertseifer

18.10.2011 Des Herbstes Klarheit

 

18.10.2011 Des Herbstes Klarheit

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Tage wie aus einer anderen Welt haben wir erlebt, Tage, deren Wärme und Schönheit wir uns lange im Gedächtnis behalten sollten. Die Sonne verwöhnte uns mit unglaublicher Brillianz, der Herbst tauchte beim Sonntagsspaziergang die Landschaft in ein Meer aus Erd- und Feuerfarben.     

So gerne wir es doch hätten – es ist kein Frühlingstag. Morgen schon können Herbststürme und Regenwolken machtvoll über uns hereinberechen und das Wetterzepter in die Hand nehmen. Gut beraten, wer da die letzten Sonnenstrahlen im Herzen bewahrt und den Winter über davon zehren kann.

 Und bedanken wir uns bei Christian Morgenstern für seine Worte, den Herbst zu beschreiben:

 


img okt 12„Dies ist des Herbstes leidvoll süße Klarheit, 
die dich befreit, zugleich sie dich bedrängt;
wenn das kristallene Gewand der Wahrheit
sein kühler Geist um Wald und Berge hängt. 
Dies ist des Herbstes leidvoll süße Klarheit ...“


Lassen Sie den Drachen steigen und die Blätter tanzen!


Viel Spaß dabei und schöne Herbsttage wünscht Ihnen

 

Ihre Heike Bruchertseifer

 

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01.09.2011 Ein Wohnzimmer im Park

 

01.09.2011 Ein Wohnzimmer im Park…

Bruchertseifer

 
Parks und Gärten üben eine besondere Faszination auf mich aus, stundenlang kann ich mich darin aufhalten und genießen. Dabei leitet sich das Wort Park vom lateinischen parricus ab, was so viel wie „Gehege“ bedeutet. Gemeint sind damit nach den Regeln der Gartenkunst gestaltete größere Grünflächen, die der Verschönerung und Erholung dienen.
Und in der Tat – es ist ein wahre Wonne, durch einen gut gestalteten Park zu spazieren. Wie nett ist es, neben zahlreichen botanischen Informationen auf künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Umfeld zu stoßen. Der Moment der Überraschung ist es, der innehalten lässt. Ein Moment des Staunens und ein kurzer Augenblick der Fragestellung: „Was ist das denn?“
Ein Arbeitsplatz im Grünen? Ein Schreibtisch, ein Sideboard und ein Fenster zum hinausschauen? Das Logo eines PC-Herstellers aus bunten Dachschindeln?
 
 
 
Eine Stehlampe aus Dachlatten und einem Blumentopf? Ein Abakus mit auffälligem Apfelmotiv und ein Bilderrahmen als PC-Monitor?


Man Schmunzelt beim Vorbeigehen und Betrachten. Und man freut sich, dass man jetzt genau in diesem Moment nicht am eigenen Schreibtisch sitzt. Dass man eine Standardsituation aus dem Alltag ganz anders erleben kann: als kreative Metamorphose der Arbeitswelt, hineinversetzt in ein hübsches grünes Umfeld… Und ein Erlebnis zum Staunen, Stehenbleiben und Innehalten. Es hat Spaß gemacht!

Kommen auch Sie ins Staunen und genießen Sie die warmen Tage dieses Spätsommers.
Ihre Heike Bruchertseifer
Parks und Gärten

01.07.2011 Ein Mohnfeld, dass die Augen süchtig macht

 

01.07.2011 Ein Mohnfeld, dass die Augen süchtig macht…

Mohnfeld

 
Den ganzen lieben  langen Feiertagnachmittag  über zog mich das Mohnfeld in seinen Bann. Kein gewöhnlicher Klatschmohn, wie er am Feldrain gedeiht, sondern richtiger Schlafmohn in wunderschönem Zartrosa. Blüte reihte sich an Blüte, und der Landwirt, dem die Mohnfelder gehören, ließ sich wahrlich nicht lumpen. Rund um seine Felder hatte er einiges organisiert: einen bequemen Rundweg oder wahlweise Kutschfahrten durch das Anbaugebiet, er hatte in einem der Felder ein begehbares Labyrinth mit nützlichen Informationstafeln zum Mohnanbau angelegt  und für den kleinen Hunger zwischendurch einen Caféwagen mit süßen und herzhaften Leckereien aus Mohn aufgestellt.
 
 
 
SchlafmohnFrüher war der Anbau von Schlafmohn in unseren Breiten Gang und gebe. Er  gehört zu den ältesten Kulturpflanzen in Europa, seine Veredelung als Nutzpflanze ist etwa ab 6000 v. Chr. nachgewiesen. In Deutschland wurde der Mohn in der Landwirtschaft bis zum 2. Weltkrieg angebaut. Heute stehen als neueste Züchtungen zwei ausgesprochen  morphinarme Mohnsorten zur Verfügung, die mit entsprechender Genehmigung wieder ausgesät werden dürfen. Angebaut wird die Pflanze wegen ihrer stahlblauen Samenkörner, bis zu 1000 Stück in jeder Kapsel. Aus ihnen lassen sich unter anderem herrlich leckere Gebäckstücke wie Mohnbrötchen oder Mohnkuchen herstellen.
 

MohnblütenUnd dennoch: von den wunderschönen Mohnblüten geht eine ganz andere Suchtgefahr aus. Ihre Schönheit macht die Augen süchtig… man guckt und guckt und sieht sich nicht satt. Aber schauen Sie doch einfach selbst einmal…

Einen bunten Start in den Sommer wünscht Ihnen

Ihre Heike Bruchertseifer

 

13.06.2011 Harmonie in Perfektion

 

 

13.06.2011 Harmonie in Perfektion

Harmonie

 
An einem dieser wunderschönen Tage mit strahlendem Sonnenschein führte mich mein Spaziergang neulich durch einen japanischen Garten. Diese Gärten bestechen durch ihre Harmonie und sind meist bis ins Detail geplant. Man muss sich schon etwas Zeit nehmen und mit offenen Augen schauen, um solch einen Garten zu verstehen.



 
Immer wieder gibt es Neues zu entdecken
 
 
Immer wieder gibt es Neues zu entdecken, gerade auch, weil  der wiederholte Blick auf eben Gesehenes aus einer anderen Perspektive einen völlig neuen Eindruck ergibt. Holperige, unebene Wege wechseln sich mit glatten Flächen ab, verschiedene Elemente stehen scheinbar in einem Wettstreit miteinander und laden zu Interpretationen ein. Wasser, Steine, Moose und Bäume korrespondieren miteinander. Ein riesiger Gartenteich gibt den Blick frei auf wertvolle Kois, deren bunte Farben in der Sonne besonders intensiv schillern…

 

 

 

kleine SkulpturenImmer wieder tauchen hinter Wegbiegungen kleine Skulpturen auf, und natürlich machte es sich auch ein steinerner Buddha im Park gemütlich. Man solle, so erfuhr ich, eine Geldmünze auf seinen Bauch legen, denn damit stimme man die Götter milde und erfahre Glück und Wohlergehen. Daran kann man nicht vorbei, und so fand sich auch meine Münze auf dem Bauch des steinernen Buddhas wieder… man weiß ja nie.

 
 
Ein sonniges Pfingstwochenende wünscht Ihnen

Ihre Heike Bruchertseifer

 

18.05.2011 Ein Stück näher am Paradies

 

 

18.05.2011 Ein Stück näher am Paradies

Florenz

 
Es war Ende April in Florenz. Und es war ein wunderbar milder, sonniger Samstagmorgen. Ich war glücklich, denn endlich erfüllte sich ein Traum. Endlich fand ich Zutritt zum Giardino di Boboli, jenem berühmten Park und bekanntesten italienischen Garten des 16. Jahrhunderts.




 
 
 
 
Hauptstadt der Renaissance
 
 
 
 
Die Anlage liegt hinter dem Palazzo Pitti, dem Hauptsitz jener einst einflussreichen und mächtigen Familiendynastie der Medici, die Florenz Ruhm und Reichtum brachte und zur Hauptstadt der Renaissance machte.  

 

 

 

 

Eleonora von ToledoDie Anlage geht auf Eleonora von Toledo, die Ehefrau von Cosimo I, zurück. Im Gartenbaustil der Zeit wird der Garten von Boboli  durch lange Achsen verbunden, und weist  breite Kieswege, eine beachtliche Anzahl steinerner Elemente,  den  verschwenderischen  Einsatz von Statuen und Brunnen, und eine Aufteilung in halbprivate und öffentliche Bereiche auf, die durch klassische Akzente gebildet wurden: Grotten, Nymphen, Gartentempel und ähnliches. Die Offenheit des Gartens, der einen ausgedehnten Blick über die Stadt erlaubt, war für seine Zeit ungewöhnlich und der Spaziergang an diesem Samstagmorgen Ende April unvergesslich.
 
 
 
 
 
 
FlorenzEs waren die überraschenden Perspektivenwechsel, die sich ganz häufig nach Wegbiegungen auftaten und neue Blickwinkel eröffneten. Und es waren Skulpturen, Tempel und Grotten, die mich ebenso in ihren Bann zogen wie geschmackvoll angelegte Staudenbeete, ein stilvolle Rosengarten und seltene Pflanzen wie der Tulpenbaum – ein Musterexemplar von beachtlichem und stattlichem Wuchs. Eine zu Boden gefallene Blüte machte auf diese sommergrüne Baumschönheit aufmerksam:  seine Blüten, gerade aufgeblüht, öffnen sich zunächst becherförmig und erst später nehmen sie ihre glockige Form an. Zarte Frühlingsfarben von Aprico bis Mintgrün machten die Blüte wirklich hübsch anzusehen und den Wandelgang durch den Garten von Boboli ganz besonders reizvoll. Aber: bene, basta cosi.  Sie sollten selbst schauen, wenn Sie einmal in Florenz sind!

Tutto il bene possibile
Ihre Heike Bruchertseifer

20.04.2011 Shooting-Star Bärlauch: Aus dem Wald auf den Tisch

 

 

20.04.2011 Shooting-Star Bärlauch: Aus dem Wald direkt auf den Tisch

Bärlauch

 Am Sonntag war es endlich soweit – der Palmsonntag  sollte mein Bärlauchsammeltag werden. Und er wurde es  - eine üppige Schwelgerei in einem ganzen Meer von Knoblauch. Doch schön der Reihe nach.

Ganz praktisch hieß es, für das Vorhaben zunächst feste Schuhe anzuziehen und den steilen Berg hinter unserem Zuhause in den Wald hinaufzusteigen.
 Gesagt, getan – und schon nach rund 30 Gehminuten in der erwachenden Natur,  vorbei an Waldmeister, Buschwindröschen und Seidelbast, konnte ich einen starken Knoblauchgeruch wahrnehmen. Und in der Tat, vor mir breitete sich im sanften Licht der Frühlingssonne eine schier endlos große Fläche voller Bärlauchpflanzen aus – ein grünes Meer auf dem Waldboden.
Sie kennen doch sicher Bärlauch, oder?  Diese Pflanze ist bekannt dafür, dass sie im Wald teils in großen Familien wächst, denn wenn sie erst einmal irgendwo heimisch geworden ist, breitet sie sich gerne üppig aus.
wilder BärlauchBärlauch – das ist auch dieser Shooting-Star in der Küche. Vor einigen Jahren noch völlig unbeachtet, hat sich die Pflanze schnell zu einem der beliebtesten Küchengewürze  entwickelt. Bärlauch-Pesto, Bärlauch-Käse, Fleisch in Bärlauch-Kräuterkruste…  die Pflanze, die mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch verwandt ist, bereichert unsere Küche unglaublich vielfältig und ganzjährig. Das Wildgemüse, das in Europa und in Teilen Asiens zu Hause ist, trägt aber auch noch ganz andere Namen: je nach Region wird der  Bärlauch auch Knoblauchspinat, wilder Knoblauch, Waldknoblauch, Hexenzwiebel, Zigeunerlauch, Ramsen oder Waldherre genannt.
Welchen Namen er auch immer trägt – der Bärlauch ist ein unglaublicher Fitmacher. Er fördert die Verdauung, beugt Arteriosklerose vor, senkt den Blutdruck und kann sogar Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen.

Das Labsal gegen allerlei Zivilisationskrankheiten ist noch dazu unglaublich schmackhaft. Und der Kräuterquark mit reichlich Bärlauch, den ich natürlich am Abend frisch zubereitet habe,  gehört zu den leckersten Frühjahrserlebnissen und ist obendrein natürlich sehr gesund.

Ein schönes Osterfest wünscht Ihnen
Ihre Heike Bruchertseifer

22.03.2011 Der Frühling hält sich an den Kalender

 

 

22.03.2011 Der Frühling hält sich an den Kalender…

Frühling


… und pünktlich zum Frühlingsanfang macht er seinem Namen alle Ehre. Die Sonne strahlt an diesem Tag von einem makellos blauen Himmel und lockt so wirklich auch den letzten Stubenhocker ins Freie.

Nach all den Wintermonaten ist es eine Wohltat für die Augen, dass das Einerlei aus Grau und Braun durch frische Farben ersetzt wird. Verhalten zeigt sich auf meinem Spaziergang erstes zartes Grün, wilde Veilchen blicken mit ihrem fröhlichen Violett keck durch das Gras.
Veilchen zählen zu der Familie der Veilchengewächse. Beliebte Arten wie die Stiefmütterchen, die Hornveilchen oder die Duftveilchen gehören dazu. Weltweit gibt es rund  500 verschiedene Arten, meist kommen sie in den gemäßigten Zonen Europas oder Nordamerikas vor.Frühjahrskur aus dem Schoß von Mutter Natur
Im Volksmund hat das Veilchen noch ganz andere Namen: es wird auch Heckenveigerl, Märzveigerl, Osterveigerl, Vegeli oder Viole gennant. Schon im Altertum war das Veilchen als helfende Pflanze bekannt. Man berichtet zum Beispiel, dass Hippokrates das Veilchen gegen Kopfschmerzen und Sehstörungen eingesetzt hat. Es kann aber auch wunderbar bei Erkältungen helfen. Die enthaltenen ätherischen Öle und Bitterstoffe wirken entspannend auf den Körper, sie töten Bakterien ab und helfen dem Körper zu gesunden. Und gerade bei uns Frauen beliebt sind auch die schönheitsfördernden Wirkungen der kleinen Pflanze – als Veilchenwasser oder Salbe mit Veilchenextrakten.

An diesem Sonntag dauerte mein Spaziergang ziemlich lange – zu schön war es draußen. Und es war ein Spaziergang inklusive Frühjahrskur aus dem Schoß von Mutter Natur.

08.02.2011 Es tut sich was – der Frühling klingelt an

 

 

08.02.2011 Es tut sich was – der Frühling klingelt an

Frühling


Das Gute am Februar ist ja, dass die schlimmste Kälte wohl vorbei sein sollte. Und dass man schon so eine klitzekleine Vorahnung von dem bekommt, was sich Frühling nennt.  Mir ist es jedenfalls so ergangen: auf meinem Sonntagsspaziergang ließen sich erste Frühlingsboten ausfindig machen.
 In den Tagen zuvor war ein ordentlicher Sturm übers Land gezogen. Er  rüttelte an den Fensterläden und fast schien es, als ob Winter und Frühling ihren Machtkampf um die Vorherrschaft mit lautem Getöse austragen müssten. Nachdem sich der Wind gelegt hatte, zog es mich am Sonntag auf einen Erkundungsgang durch Felder und Wiesen.
Und siehe da:  die alten, knorrigen Weiden an dem kleinen Bachlauf schmückten sich schon mit den ersten Weidenkätzchen.  Und wenige Meter weiter, nach einer Wegbiegung, entdeckte ich auf einer schönen großen Wiese, die im Hochsommer duftendes Heu liefert, die ersten zarten SchneeglöckchenDieses in Gruppen wachsende Amaryllisgewächs wird ‚kleines Schneeglöckchen‘ oder auchgewöhnliches Schneeglöckchen‘ genannt. Seine Blüten stehen einzeln, nickend am Stängel und grüßen in die Welt. Noch hatten sich nur wenige Knopsen geöffnet, aber das fröhliche Grün-Weiß dieser ersten Frühlingsboten sorgte für ganz viel gute Laune.

Machen Sie es auch wie ich: genießen Sie die zarten Vorboten des FrühlingsEs werden täglich mehr.

06.12.2010 Magie des Winters

 

 

06.12.2010 Magie des Winters

Winter


Auf einmal – und gefühlt schon ein wenig plötzlich – ist aus dem Herbst ein Winter geworden, der die Welt mit einer dicken Schneedecke in eine romantische Winterlandschaft verwandelt. Fast skulptural muten jetzt Gebäude, Landschaft und Pflanzen an, die verschneiten Wege entfalten eine besondere Magie. Es zieht mich nahezu hinaus in die Kälte, ich möchte den Schnee anfassen und bei jedem Schritt unter den Füßen sein Knirschen hören. Unter einem strahlend blauen Himmel führt der Weg in eine andere Welt und fast automatisch bekommt die die Fantasie Flügel.
 
WinterDer Schlitten dort eben, er huschte vorbei. Saß darin nicht die weiß bepelzte Schneekönigin aus dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen? Diese Eisschönheit aus dem hohen Lappland, deren eiskalter Charakter das Herz des kleinen Kay zu Eis gefrieren lässt. Nur die Tränen seiner Freundin Gerda ließen sein Eisherz schmelzen, den Bann des bösen Zaubers brechen und die Kinder nach einer langen Irrfahrt nach Hause zurückkehren.
Auch ich kehre nach Hause zurück in die warme Stube. Zum 1. Advent der erste Schnee – er passt in die Zeit und macht Lust darauf, es sich später zu Hause mit Tee und einem guten Buch so richtig gemütlich zu machen.


Eine schöne Advents- und Weihnachtszeit wünscht Ihnen
Ihre Heike Bruchertseifer